Haus des Spiels
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Nürnberg

Egidienpl. 23, 90403 Nürnberg, Deutschland

Haus des Spiels | Spielenachmittag & Öffnungszeiten

Das Haus des Spiels im Pellerhaus am Egidienplatz verbindet Nürnbergs Spieltradition mit einem offenen Ort für analoge und digitale Kultur. Hinter der historischen Adresse steckt heute ein lebendiges Programm aus Spielenachmittagen, Workshops, Führungen und Begegnungen. Wer hierher kommt, findet keine klassische Dauerausstellung, sondern einen Kulturort, der Spielen als gesellschaftliche, pädagogische und kreative Praxis ernst nimmt. Gleichzeitig ist das Pellerhaus selbst ein Blickfang: Renaissance-Erbe, Nachkriegsarchitektur und heutige Nutzung liegen hier eng beieinander. Genau das macht die Location für Spielbegeisterte ebenso interessant wie für Menschen, die Fotos, Architektur und Stadtgeschichte suchen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/haus-der-spielkultur/))

Spielenachmittag im Haus des Spiels: Programm, Spiele und digitale Angebote

Die bekannteste Anlaufstelle im Haus des Spiels sind die sonntäglichen Spielenachmittage im Pellerhaus. Dort treffen sich regelmäßig Spielerinnen und Spieler jeden Alters, um gemeinsam neue Titel auszuprobieren, in Klassiker einzutauchen und sich von den Spiele-Coaches beraten zu lassen. Besonders stark ist das Angebot mit mehr als 500 Kinder-, Familien- und Kennerspielen, die im Spielesaal bereitliegen. Wer sich lieber digital bewegt, findet zusätzlich ein digitales Spielezimmer mit PC- und Konsolenspielbereich. Dass das Haus des Spiels analoge und digitale Spielkultur nicht getrennt denkt, sondern bewusst zusammenführt, ist ein zentraler Teil seiner Identität. Für viele Besucher ist genau diese Mischung der Grund, warum das Haus des Spiels in Nürnberg so oft gesucht wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/kalender-details/spielenachmittage-fuer-alle-1993))

Zum Profil des Hauses gehören außerdem experimentelle und kreative Formate, die weit über einen klassischen Spielnachmittag hinausgehen. Das playLAB im Pellerhaus versteht sich als Tüftelbude, Kreativraum und Maker Space, in dem analoge und digitale Spiele sowie Spielzeug gemeinsam entwickelt werden. Dort entstanden aus vorhandenen Materialien neue Werkstattideen und Formate, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Lena Hendlmeier und dem Hauspartner Noris-Liga e.V. Auch die regelmäßigen Testspiele und weiteren Aktionen zeigen, dass das Haus des Spiels nicht nur fertige Angebote präsentiert, sondern Spielkultur selbst weiterentwickelt. Genau daraus entsteht die besondere Mischung aus Mitmachort, Lernraum und urbanem Treffpunkt, die Besucher so oft positiv überrascht. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/playlab))

Öffnungszeiten, Eintritt und Termine im Pellerhaus

Bei den Öffnungszeiten gilt: Das Haus des Spiels ist kein Haus mit starren täglichen Standardzeiten, sondern ein Veranstaltungsort mit Terminbetrieb. Auf der offiziellen Besucherinformation werden die Termine und Angebote im Kalender gebündelt, und für Recherchen im Deutschen Spielearchiv können Besuche individuell vereinbart werden. Für die Praxis heißt das: Wer das Haus des Spiels erleben möchte, sollte nicht einfach auf gut Glück vorbeikommen, sondern den aktuellen Veranstaltungskalender prüfen. Das ist besonders wichtig, weil sich Programme, Führungen und Sondertermine laufend ändern können. Die sonntäglichen Spielenachmittage bilden dabei einen festen Publikumsmagneten, der regelmäßig von 14 bis 18 Uhr stattfindet. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/oeffnungszeiten))

Auch beim Eintritt gibt es gute Nachrichten für Familien, Neugierige und Gelegenheitsspieler: Die meisten Angebote im Haus des Spiels, etwa die Ausstellungen im Foyer, sind kostenlos. Für einzelne Veranstaltungen können allerdings Gebühren anfallen, die auf der Website ausgewiesen werden. Damit bleibt das Haus des Spiels bewusst niederschwellig und lädt dazu ein, ohne große Hürde vorbeizuschauen. Dieser offene Zugang passt sehr gut zur inhaltlichen Ausrichtung der Einrichtung, denn Spielen soll hier nicht exklusiv, sondern gemeinschaftlich und zugänglich sein. Wer ein günstiges und zugleich kulturell spannendes Ausflugsziel in Nürnberg sucht, findet hier deshalb eine attraktive Mischung aus freiem Einstieg, hochwertigem Programm und einem Ort, der sich stetig weiterentwickelt. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/buchen/nuernberg-card/location/das-pellerhaus-haus-des-spiels/))

Anfahrt und Parken am Egidienplatz 23

Die Anfahrt zum Haus des Spiels ist durch die zentrale Lage in der Nürnberger Altstadt unkompliziert. Die offizielle Adresse lautet Egidienplatz 23, 90403 Nürnberg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Location über die Buslinie 36 bis zur Haltestelle Egidienplatz. Wer mit Tram oder U-Bahn kommt, fährt bis Rathenauplatz; dort halten die Straßenbahnlinie 8 sowie die Linien U2 und U3. Diese Anbindung macht das Haus des Spiels gut erreichbar, auch wenn man aus anderen Stadtteilen oder vom Hauptbahnhof anreist. Gerade für Gäste, die den Besuch mit einem Stadtspaziergang verbinden möchten, ist die Lage in der Altstadt ein echter Vorteil. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/adresse))

Für Autofahrer ist das Parkhaus Hans-Sachs-Platz die wichtigste Empfehlung. Es liegt in der Hans-Sachs-Platz 1, hat 65 Plätze und ist Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet. Die offizielle Zufahrt führt vom Rathenauplatz durch das Laufer Tor in die Äußere oder Innere Laufer Gasse, weiter über Theresienstraße, Obstmarkt und Spitalgasse oder vom Theresienplatz in das Heugässchen; dabei soll man auf das Parkleitsystem achten. Diese Details sind praktisch wichtig, weil der Egidienplatz selbst ein sensibler Altstadtbereich ist und Parkmöglichkeiten dort begrenzt sind. Wer stressfrei ankommen möchte, plant also am besten etwas Puffer ein und folgt direkt der offiziellen Parkempfehlung. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/adresse))

Haus des Spiels im Pellerhaus: Geschichte und Architektur

Das Haus des Spiels ist untrennbar mit dem Pellerhaus verbunden, einem der spannendsten Gebäudekomplexe Nürnbergs. Die Geschichte beginnt 1600, als der Kaufmann Martin Peller am Egidienberg ein Anwesen erwarb. Ab 1602 ließ er dort ein repräsentatives Wohn- und Geschäftshaus errichten, dessen Fertigstellung sich bis 1607 hinzog. Das Haus blieb bis 1828 in Familienbesitz und kam später über Umwege an Johann Adam Eysser, bevor die Stadt Nürnberg es 1929 erwarb, um dort das Stadtarchiv unterzubringen. Schon damals galt das Gebäude als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und als bedeutendes Baudenkmal. Diese lange, wechselvolle Nutzung erklärt, warum das Pellerhaus heute so viel historisches Gewicht mitbringt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/geschichte))

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Pellerhaus fast vollständig zerstört. Erhalten blieben nur der Keller, wenige Teile des Erdgeschosses und der Treppenturm; die Bogenwände wurden konserviert und 1957 in einen neuen Bau von Fritz Mayer integriert. Später beherbergte der Komplex das Stadtarchiv und bis 2012 eine Zweigstelle der Stadtbibliothek. 1998 wurde das Pellerhaus unter Denkmalschutz gestellt, und seit 2013 ist das Deutsche Spielearchiv Nürnberg dort ansässig. Für das heutige Haus des Spiels ist diese vielschichtige Architektur entscheidend: Renaissance-Bausubstanz, rekonstruierte Elemente und die markante 1950er-Jahre-Architektur treffen hier direkt aufeinander. Genau daraus entsteht die besondere visuelle Wirkung, die bei Fotos so oft auffällt und das Haus des Spiels architektonisch einzigartig macht. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/architektur))

Besonders deutlich wird das im künftigen Nutzungskonzept des Hauses. Die offizielle Planung beschreibt, dass ein neuer Anbau mit Fluchttreppenhaus und Fahrstuhl alle sechs Stockwerke erschließen soll. Gleichzeitig werden die Hofflächen und die westlich angrenzende Freifläche für Spielaktivitäten und kulturelle Veranstaltungen genutzt, während ein Spiele-Bistro im Erdgeschoss und ein großzügiges Eingangsfoyer zum Verweilen einladen. Der Rekonstruktionsgedanke des Renaissance-Innenhofs, den die Altstadtfreunde Nürnberg seit 2008 vorangebracht haben, macht das Gelände zusätzlich attraktiv. So wird das Haus des Spiels nicht nur zu einem Ort für Spiele, sondern auch zu einem Stadtraum, in dem Baugeschichte, Denkmalpflege und Zukunftsvision sichtbar zusammenkommen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/zukunft-pellerhaus))

Deutsches Spielearchiv Nürnberg: Sammlung, Forschung und Führungen

Das Deutsche Spielearchiv ist das wissenschaftliche Herz des Hauses des Spiels. Es bewahrt als Forschungs- und Dokumentationsstelle eine einzigartige Sammlung von über 40.000 Gesellschaftsspielen aus vier Jahrhunderten sowie Fachbibliothek, Dokumentenarchiv, Autorennachlässe und weitere Sondersammlungen. Damit ist das Archiv nicht nur ein Depot, sondern ein aktiver Ort der Spielkulturforschung. Es versteht sich als Gedächtnis und Kompetenzzentrum der analogen Spielebranche und ist über seine Kernaufgaben hinaus eng mit Veranstaltungen und spielpädagogischen Formaten verbunden. Für alle, die sich tiefer mit Spielgeschichte beschäftigen möchten, ist das ein echter Mehrwert, weil hier nicht nur gespielt, sondern auch gesammelt, erforscht und vermittelt wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/spielearchiv/))

Zum Archivalltag gehören regelmäßige Spieleangebote, Ausstellungen und Führungen. So verweist die offizielle Archivseite auf wechselnde Ausstellungen, aktuelle Führungen und weitere Formate; im Besuchsalltag spielen außerdem die sonntäglichen Spielenachmittage eine wichtige Rolle. Zusätzlich zeigt das Archiv, wie eng Nürnberg mit dem Kulturgut Spiel verbunden ist: Die Stadt wird dort als historische Spielzeugstadt mit internationaler Spielwarenmesse und starkem Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden und Initiativen beschrieben. Diese Verbindung aus Sammlung, Stadtgeschichte und Gegenwart macht das Haus des Spiels zu mehr als nur einem Veranstaltungsort. Es ist gleichzeitig Archiv, Bühne, Labor und Treffpunkt für Menschen, die Spiele nicht nur konsumieren, sondern verstehen und gestalten wollen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/spielearchiv/))

Barrierefreiheit und praktische Tipps für Familien, Gruppen und Spielinteressierte

Wer das Haus des Spiels besuchen möchte, sollte die baulichen Gegebenheiten kennen. Die offizielle Barrierefreiheitsseite weist darauf hin, dass das Haus derzeit nur eingeschränkt barrierefrei ist, weil keine Personenaufzüge vorhanden sind. Das ebenerdige Foyer und der historische Innenhof sind über den Haupteingang zugänglich, eine Rampe für die wenigen Stufen ist vorhanden. Die Veranstaltungsräume im ersten Stock sind für Rollstuhlfahrer über den Hintereingang erreichbar, wobei man die Veranstaltungsleitung bei Bedarf ansprechen soll. Diese Informationen sind wichtig, weil sie den Besuch gut planbar machen und unnötige Überraschungen vermeiden. Gleichzeitig zeigt die Beschreibung, dass das Haus bemüht ist, zentrale Bereiche möglichst zugänglich zu halten. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/barrierefreiheit))

Für Familien, Schulklassen, Vereine und Freundesgruppen ist das Haus des Spiels besonders attraktiv, weil es ein sehr niedrigschwelliges Mitmachangebot bietet. Die sonntäglichen Spielenachmittage sind frei zugänglich, die Spiele-Coaches helfen bei der Auswahl, und bei schönem Wetter kann auch im Innenhof gespielt werden. Die offizielle Konzeption betont zudem, dass hier Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Bildungsstand ein aktuelles Spieleangebot nutzen können. Genau dadurch wird der Ort zu einem offenen Erlebnisraum, der nicht nur Brettspielfans, sondern auch Gelegenheitsbesucher anspricht. Wer also nach einem kulturellen Ausflug sucht, der interaktiv, familienfreundlich und zugleich historisch aufgeladen ist, findet im Haus des Spiels eine sehr passende Adresse. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/idee-und-ziele/))

Quellen:

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Haus des Spiels | Spielenachmittag & Öffnungszeiten

Das Haus des Spiels im Pellerhaus am Egidienplatz verbindet Nürnbergs Spieltradition mit einem offenen Ort für analoge und digitale Kultur. Hinter der historischen Adresse steckt heute ein lebendiges Programm aus Spielenachmittagen, Workshops, Führungen und Begegnungen. Wer hierher kommt, findet keine klassische Dauerausstellung, sondern einen Kulturort, der Spielen als gesellschaftliche, pädagogische und kreative Praxis ernst nimmt. Gleichzeitig ist das Pellerhaus selbst ein Blickfang: Renaissance-Erbe, Nachkriegsarchitektur und heutige Nutzung liegen hier eng beieinander. Genau das macht die Location für Spielbegeisterte ebenso interessant wie für Menschen, die Fotos, Architektur und Stadtgeschichte suchen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/haus-der-spielkultur/))

Spielenachmittag im Haus des Spiels: Programm, Spiele und digitale Angebote

Die bekannteste Anlaufstelle im Haus des Spiels sind die sonntäglichen Spielenachmittage im Pellerhaus. Dort treffen sich regelmäßig Spielerinnen und Spieler jeden Alters, um gemeinsam neue Titel auszuprobieren, in Klassiker einzutauchen und sich von den Spiele-Coaches beraten zu lassen. Besonders stark ist das Angebot mit mehr als 500 Kinder-, Familien- und Kennerspielen, die im Spielesaal bereitliegen. Wer sich lieber digital bewegt, findet zusätzlich ein digitales Spielezimmer mit PC- und Konsolenspielbereich. Dass das Haus des Spiels analoge und digitale Spielkultur nicht getrennt denkt, sondern bewusst zusammenführt, ist ein zentraler Teil seiner Identität. Für viele Besucher ist genau diese Mischung der Grund, warum das Haus des Spiels in Nürnberg so oft gesucht wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/kalender-details/spielenachmittage-fuer-alle-1993))

Zum Profil des Hauses gehören außerdem experimentelle und kreative Formate, die weit über einen klassischen Spielnachmittag hinausgehen. Das playLAB im Pellerhaus versteht sich als Tüftelbude, Kreativraum und Maker Space, in dem analoge und digitale Spiele sowie Spielzeug gemeinsam entwickelt werden. Dort entstanden aus vorhandenen Materialien neue Werkstattideen und Formate, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Lena Hendlmeier und dem Hauspartner Noris-Liga e.V. Auch die regelmäßigen Testspiele und weiteren Aktionen zeigen, dass das Haus des Spiels nicht nur fertige Angebote präsentiert, sondern Spielkultur selbst weiterentwickelt. Genau daraus entsteht die besondere Mischung aus Mitmachort, Lernraum und urbanem Treffpunkt, die Besucher so oft positiv überrascht. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/playlab))

Öffnungszeiten, Eintritt und Termine im Pellerhaus

Bei den Öffnungszeiten gilt: Das Haus des Spiels ist kein Haus mit starren täglichen Standardzeiten, sondern ein Veranstaltungsort mit Terminbetrieb. Auf der offiziellen Besucherinformation werden die Termine und Angebote im Kalender gebündelt, und für Recherchen im Deutschen Spielearchiv können Besuche individuell vereinbart werden. Für die Praxis heißt das: Wer das Haus des Spiels erleben möchte, sollte nicht einfach auf gut Glück vorbeikommen, sondern den aktuellen Veranstaltungskalender prüfen. Das ist besonders wichtig, weil sich Programme, Führungen und Sondertermine laufend ändern können. Die sonntäglichen Spielenachmittage bilden dabei einen festen Publikumsmagneten, der regelmäßig von 14 bis 18 Uhr stattfindet. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/oeffnungszeiten))

Auch beim Eintritt gibt es gute Nachrichten für Familien, Neugierige und Gelegenheitsspieler: Die meisten Angebote im Haus des Spiels, etwa die Ausstellungen im Foyer, sind kostenlos. Für einzelne Veranstaltungen können allerdings Gebühren anfallen, die auf der Website ausgewiesen werden. Damit bleibt das Haus des Spiels bewusst niederschwellig und lädt dazu ein, ohne große Hürde vorbeizuschauen. Dieser offene Zugang passt sehr gut zur inhaltlichen Ausrichtung der Einrichtung, denn Spielen soll hier nicht exklusiv, sondern gemeinschaftlich und zugänglich sein. Wer ein günstiges und zugleich kulturell spannendes Ausflugsziel in Nürnberg sucht, findet hier deshalb eine attraktive Mischung aus freiem Einstieg, hochwertigem Programm und einem Ort, der sich stetig weiterentwickelt. ([tourismus.nuernberg.de](https://tourismus.nuernberg.de/buchen/nuernberg-card/location/das-pellerhaus-haus-des-spiels/))

Anfahrt und Parken am Egidienplatz 23

Die Anfahrt zum Haus des Spiels ist durch die zentrale Lage in der Nürnberger Altstadt unkompliziert. Die offizielle Adresse lautet Egidienplatz 23, 90403 Nürnberg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man die Location über die Buslinie 36 bis zur Haltestelle Egidienplatz. Wer mit Tram oder U-Bahn kommt, fährt bis Rathenauplatz; dort halten die Straßenbahnlinie 8 sowie die Linien U2 und U3. Diese Anbindung macht das Haus des Spiels gut erreichbar, auch wenn man aus anderen Stadtteilen oder vom Hauptbahnhof anreist. Gerade für Gäste, die den Besuch mit einem Stadtspaziergang verbinden möchten, ist die Lage in der Altstadt ein echter Vorteil. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/adresse))

Für Autofahrer ist das Parkhaus Hans-Sachs-Platz die wichtigste Empfehlung. Es liegt in der Hans-Sachs-Platz 1, hat 65 Plätze und ist Montag bis Sonntag durchgehend geöffnet. Die offizielle Zufahrt führt vom Rathenauplatz durch das Laufer Tor in die Äußere oder Innere Laufer Gasse, weiter über Theresienstraße, Obstmarkt und Spitalgasse oder vom Theresienplatz in das Heugässchen; dabei soll man auf das Parkleitsystem achten. Diese Details sind praktisch wichtig, weil der Egidienplatz selbst ein sensibler Altstadtbereich ist und Parkmöglichkeiten dort begrenzt sind. Wer stressfrei ankommen möchte, plant also am besten etwas Puffer ein und folgt direkt der offiziellen Parkempfehlung. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/adresse))

Haus des Spiels im Pellerhaus: Geschichte und Architektur

Das Haus des Spiels ist untrennbar mit dem Pellerhaus verbunden, einem der spannendsten Gebäudekomplexe Nürnbergs. Die Geschichte beginnt 1600, als der Kaufmann Martin Peller am Egidienberg ein Anwesen erwarb. Ab 1602 ließ er dort ein repräsentatives Wohn- und Geschäftshaus errichten, dessen Fertigstellung sich bis 1607 hinzog. Das Haus blieb bis 1828 in Familienbesitz und kam später über Umwege an Johann Adam Eysser, bevor die Stadt Nürnberg es 1929 erwarb, um dort das Stadtarchiv unterzubringen. Schon damals galt das Gebäude als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und als bedeutendes Baudenkmal. Diese lange, wechselvolle Nutzung erklärt, warum das Pellerhaus heute so viel historisches Gewicht mitbringt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/geschichte))

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Pellerhaus fast vollständig zerstört. Erhalten blieben nur der Keller, wenige Teile des Erdgeschosses und der Treppenturm; die Bogenwände wurden konserviert und 1957 in einen neuen Bau von Fritz Mayer integriert. Später beherbergte der Komplex das Stadtarchiv und bis 2012 eine Zweigstelle der Stadtbibliothek. 1998 wurde das Pellerhaus unter Denkmalschutz gestellt, und seit 2013 ist das Deutsche Spielearchiv Nürnberg dort ansässig. Für das heutige Haus des Spiels ist diese vielschichtige Architektur entscheidend: Renaissance-Bausubstanz, rekonstruierte Elemente und die markante 1950er-Jahre-Architektur treffen hier direkt aufeinander. Genau daraus entsteht die besondere visuelle Wirkung, die bei Fotos so oft auffällt und das Haus des Spiels architektonisch einzigartig macht. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/architektur))

Besonders deutlich wird das im künftigen Nutzungskonzept des Hauses. Die offizielle Planung beschreibt, dass ein neuer Anbau mit Fluchttreppenhaus und Fahrstuhl alle sechs Stockwerke erschließen soll. Gleichzeitig werden die Hofflächen und die westlich angrenzende Freifläche für Spielaktivitäten und kulturelle Veranstaltungen genutzt, während ein Spiele-Bistro im Erdgeschoss und ein großzügiges Eingangsfoyer zum Verweilen einladen. Der Rekonstruktionsgedanke des Renaissance-Innenhofs, den die Altstadtfreunde Nürnberg seit 2008 vorangebracht haben, macht das Gelände zusätzlich attraktiv. So wird das Haus des Spiels nicht nur zu einem Ort für Spiele, sondern auch zu einem Stadtraum, in dem Baugeschichte, Denkmalpflege und Zukunftsvision sichtbar zusammenkommen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/das-pellerhaus/zukunft-pellerhaus))

Deutsches Spielearchiv Nürnberg: Sammlung, Forschung und Führungen

Das Deutsche Spielearchiv ist das wissenschaftliche Herz des Hauses des Spiels. Es bewahrt als Forschungs- und Dokumentationsstelle eine einzigartige Sammlung von über 40.000 Gesellschaftsspielen aus vier Jahrhunderten sowie Fachbibliothek, Dokumentenarchiv, Autorennachlässe und weitere Sondersammlungen. Damit ist das Archiv nicht nur ein Depot, sondern ein aktiver Ort der Spielkulturforschung. Es versteht sich als Gedächtnis und Kompetenzzentrum der analogen Spielebranche und ist über seine Kernaufgaben hinaus eng mit Veranstaltungen und spielpädagogischen Formaten verbunden. Für alle, die sich tiefer mit Spielgeschichte beschäftigen möchten, ist das ein echter Mehrwert, weil hier nicht nur gespielt, sondern auch gesammelt, erforscht und vermittelt wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/spielearchiv/))

Zum Archivalltag gehören regelmäßige Spieleangebote, Ausstellungen und Führungen. So verweist die offizielle Archivseite auf wechselnde Ausstellungen, aktuelle Führungen und weitere Formate; im Besuchsalltag spielen außerdem die sonntäglichen Spielenachmittage eine wichtige Rolle. Zusätzlich zeigt das Archiv, wie eng Nürnberg mit dem Kulturgut Spiel verbunden ist: Die Stadt wird dort als historische Spielzeugstadt mit internationaler Spielwarenmesse und starkem Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden und Initiativen beschrieben. Diese Verbindung aus Sammlung, Stadtgeschichte und Gegenwart macht das Haus des Spiels zu mehr als nur einem Veranstaltungsort. Es ist gleichzeitig Archiv, Bühne, Labor und Treffpunkt für Menschen, die Spiele nicht nur konsumieren, sondern verstehen und gestalten wollen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/spielearchiv/))

Barrierefreiheit und praktische Tipps für Familien, Gruppen und Spielinteressierte

Wer das Haus des Spiels besuchen möchte, sollte die baulichen Gegebenheiten kennen. Die offizielle Barrierefreiheitsseite weist darauf hin, dass das Haus derzeit nur eingeschränkt barrierefrei ist, weil keine Personenaufzüge vorhanden sind. Das ebenerdige Foyer und der historische Innenhof sind über den Haupteingang zugänglich, eine Rampe für die wenigen Stufen ist vorhanden. Die Veranstaltungsräume im ersten Stock sind für Rollstuhlfahrer über den Hintereingang erreichbar, wobei man die Veranstaltungsleitung bei Bedarf ansprechen soll. Diese Informationen sind wichtig, weil sie den Besuch gut planbar machen und unnötige Überraschungen vermeiden. Gleichzeitig zeigt die Beschreibung, dass das Haus bemüht ist, zentrale Bereiche möglichst zugänglich zu halten. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/besucherinformation/barrierefreiheit))

Für Familien, Schulklassen, Vereine und Freundesgruppen ist das Haus des Spiels besonders attraktiv, weil es ein sehr niedrigschwelliges Mitmachangebot bietet. Die sonntäglichen Spielenachmittage sind frei zugänglich, die Spiele-Coaches helfen bei der Auswahl, und bei schönem Wetter kann auch im Innenhof gespielt werden. Die offizielle Konzeption betont zudem, dass hier Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Bildungsstand ein aktuelles Spieleangebot nutzen können. Genau dadurch wird der Ort zu einem offenen Erlebnisraum, der nicht nur Brettspielfans, sondern auch Gelegenheitsbesucher anspricht. Wer also nach einem kulturellen Ausflug sucht, der interaktiv, familienfreundlich und zugleich historisch aufgeladen ist, findet im Haus des Spiels eine sehr passende Adresse. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/haus-des-spiels/projekt-haus-des-spiels/idee-und-ziele/))

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