
Nürnberg
Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg, Deutschland
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal | Tickets & Öffnungszeiten
Das Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal gehört zu den eindrucksvollsten Adressen für Renaissance-Atmosphäre in Nürnberg. In der Sebalder Altstadt öffnet sich ein historisches Ensemble, das die Welt der einflussreichen Handelsfamilie Tucher mit Originalausstattung, Kunsthandwerk, Möbeln, Tapisserien und Gemälden vom 15. bis zum 19. Jahrhundert lebendig macht. Das ehemalige Gartenanwesen wurde zwischen 1533 und 1544 errichtet, später im Krieg zerstört und im Museumskontext wieder aufgebaut; heute verbindet es Museum, Festsaal, Renaissancegarten und Veranstaltungsort zu einem Besuchserlebnis, das Kulturgeschichte und Gegenwart klug zusammenführt. Wer nach Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg, Hirsvogelsaal oder Renaissancegarten sucht, findet hier ein Haus, das nicht nur historisch bedeutend ist, sondern auch für Führungen, Konzerte und besondere Anlässe genutzt wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Tickets und Besuchsplanung
Für die Besucherplanung sind die aktuellen Zeiten besonders wichtig. Das Museum mit Hirsvogelsaal und Renaissancegarten ist derzeit montags von 10 bis 15 Uhr, donnerstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dienstags, mittwochs, freitags und samstags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich gibt es vom 7. April bis einschließlich 30. September 2026 die Gartenöffnung Schlossgarten für alle an Dienstag und Mittwoch von 10 bis 19 Uhr, wobei Museum und der im Garten gelegene Hirsvogelsaal an diesen Tagen geschlossen bleiben. Wer also gezielt Fotos, Führungen oder einen entspannten Rundgang plant, sollte die Öffnungstage genau im Blick behalten, denn das Ensemble lebt stark von der Verbindung aus Haus, Saal und Garten. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Auch die Eintrittspreise sind klar strukturiert und für verschiedene Besuchergruppen gut nachvollziehbar. Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Ermäßigte 2,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 7,00 Euro pro Person, und eine Kleingruppenkarte liegt bei 8,00 Euro. Mit einem Aufpreis von 4,00 Euro lässt sich die Eintrittskarte als Tageskarte nutzen, sodass am selben Tag weitere Museen der Stadt Nürnberg besucht werden können. Genau das macht den Besuch für Kulturfans besonders attraktiv: Ein Ticket öffnet nicht nur die Tür zum Tucherschloss, sondern kann auch der Auftakt zu einer kleinen Museumsrunde durch Nürnberg sein. Für Suchanfragen rund um Tickets, Öffnungszeiten und den praktischen Ablauf ist das die wichtigste Orientierung. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/eintrittspreise/?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und Weg zum Museum
Das Museum liegt in der Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg. Die offizielle Anfahrt verweist auf eine gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Bus 36 bis Innerer Laufer Platz, Straßenbahn 8 sowie U2 oder U3 bis Rathenauplatz. Wer aus der Innenstadt kommt, erreicht das Haus bequem zu Fuß und kann den Museumsbesuch gut mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt verbinden. Für Google-Suchen rund um Hirschelgasse Nürnberg, Anfahrt oder Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg sind das die zentralen Praxisdaten, die sofort Orientierung geben und die Anreise deutlich einfacher machen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Mit dem Auto ist die Planung etwas weniger komfortabel, weil das Museum selbst aufgrund der innerstädtischen Lage keine Parkplätze direkt vor dem Gebäude anbietet. Als nahe gelegene Lösung nennt die offizielle Besucherinformation das Parkhaus Sebalder Höfe in der Äußeren Laufer Gasse, 90409 Nürnberg. Dort stehen 307 Plätze zur Verfügung, geöffnet täglich von 6 bis 23 Uhr; die Zufahrt erfolgt über Äußerer Laufer Platz oder Laufertormauer. Für Gäste, die Tickets, Fotos und einen entspannten Aufenthalt kombinieren wollen, ist das wichtig, weil ein kurzer Fußweg durch das Viertel fest zum Besuch dazugehört. Genau dieser Weg durch die Altstadt passt jedoch sehr gut zum Charakter der Location und stimmt bereits auf das historische Ambiente ein. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Hirsvogelsaal, Renaissancegarten und Räume zum Mieten
Der Hirsvogelsaal ist der eigentliche Glanzpunkt des Ensembles. Der querrechteckige Saalbau wurde 1534 von Lienhard Hirsvogel errichtet, sollte der Erholung und Geselligkeit dienen und gilt als eines der herausragenden Renaissanceinterieurs in Nürnberg. Nach Zerstörungen und einer langen Wiederannäherung an das historische Original konnte der Saal im Jahr 2000 erneut fertiggestellt werden. Die offizielle Darstellung betont, dass gerade die künstlerisch einzigartige Ausstattung und die Wiedergewinnung dieses lange vergessenen Kapitels den Ort so besonders machen. Wer nach Hirsvogelsaal Fotos sucht, sucht im Kern genau diese Mischung aus Architektur, Licht und repräsentativer Renaissancekultur, die im Saal und im Garten so eindrucksvoll zusammenkommt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/dauerausstellung/hirsvogelsaal?utm_source=openai))
Rund um den Saal liegt der Renaissancegarten, der heute als Ruheort, Flanierfläche und kulturelle Bühne genutzt wird. Für Veranstaltungen ist das Ensemble flexibel: Der Hirsvogelsaal kann für private und offizielle Anlässe, Hochzeiten, Geburtstage, Firmenjubiläen, Symposien, Konzerte, Lesungen und Vorträge genutzt werden. Laut offizieller Vermietungsseite liegt die zulässige Personenzahl im Festsaal bei maximal 70 Personen mit Tischen und Stühlen, 95 Personen bei Stehempfang und 85 Personen bei Reihenbestuhlung. Das Foyer bietet zusätzlich Platz für bis zu 40 Personen bei Bewirtung und 60 Personen bei Stehempfang. Eine separate Anmietung des Schlossgartens ist nicht möglich, der Saal und der Garten werden zusammen gedacht. Genau diese Kombination aus historischer Würde und praktischer Nutzbarkeit macht die Location für feierliche, private und offizielle Anlässe so interessant. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/angebote/vermietungen/?utm_source=openai))
Geschichte der Tucher, des Anwesens und des Wiederaufbaus
Historisch begann alles mit einer wohlhabenden Nürnberger Patrizierfamilie. Die Tucher bauten sich im 16. Jahrhundert nicht nur wirtschaftliche Macht, sondern auch ein repräsentatives Gartenanwesen auf. Der imposante Sandsteinbau diente ursprünglich nicht als ständiges Wohnhaus, sondern als Ort für sommerliche Gesellschaften und Freizeitvergnügen. Zwischen 1533 und 1544 ließ Lorenz Tucher das Areal zu einem repräsentativen Refugium erweitern. Damit erzählt das Museum nicht bloß Architekturgeschichte, sondern eine Kulturgeschichte von Reichtum, Repräsentation und städtischem Selbstverständnis in der Renaissance. Die Suchbegriffe Museum Tucherschloss, Tucher Familie und Nürnberg treffen hier also den historischen Kern des Ortes, der bis heute in der Substanz des Hauses spürbar bleibt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Im Zweiten Weltkrieg brannte das Schloss bis auf die Grundmauern ab, doch bewegliche Bestände wie Möbel, Gobelins und Dekorationen konnten gerettet werden. Seit 1969 hat dieser Kunstbesitz seinen Platz im wieder aufgebauten Museum Tucherschloss gefunden. Das erklärt, warum der Rundgang bis heute so authentisch wirkt: Viele Objekte, die man sieht, stammen aus dem Besitz der Familie und sind nicht bloß nachträgliche Inszenierung. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die Wohn- und Lebenswelt der Nürnberger Patrizier vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, die das Haus anschaulich vermittelt. Wer das Gebäude betritt, sieht daher nicht nur schöne Räume, sondern eine sorgfältig bewahrte Erinnerung an eine städtische Elite, die Nürnberg wirtschaftlich und kulturell geprägt hat. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Führungen, Konzerte und besondere Veranstaltungen
Zur Sammlung gehören Möbel, Tapisserien, Kunsthandwerk und Gemälde, die den Alltag und den Repräsentationsanspruch der Tucher sichtbar machen. Zu den oft hervorgehobenen Meisterwerken zählen der berühmte Doppelpokal, das Tuchersche Tafelservice von Wenzel Jamnitzer, das gemalte Epitaph der Adelheid Tucher und das Porträt des Hans VI. Tucher aus der Werkstatt von Michael Wolgemut. Im großen Festsaal finden sich zudem Glasfenster mit Darstellungen aus antiken Götter- und Heldensagen, die um 1540 in der Werkstatt des Glasmalers Augustin Hirsvogel gefertigt wurden. Wer also nach Fotos oder nach besonderen Exponaten sucht, findet hier einen Ort, an dem einzelne Objekte die gesamte Erzählung tragen und die Sammlung weit über ein klassisches Heimatmuseum hinaushebt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Auch das Veranstaltungsprogramm ist ein wesentlicher Teil des Profils. Die offizielle Website weist regelmäßig Führungen, Sonderführungen, Kostümführungen mit Katharina Tucher, Konzerte und pädagogische Formate aus. Das Haus ist damit nicht nur Museum, sondern ein aktiver Kulturort. Für spezielle Besuchergruppen gibt es Angebote wie das Projekt Hingeschaut und Mitgemacht oder thematische Rundgänge, die den Hirsvogelsaal und das Leben der Patrizierfamilie aus unterschiedlichen Perspektiven erschließen. Besonders interessant ist, dass die Museumspädagogik über das KPZ organisiert wird; wer eine Führung sucht, landet also direkt bei professionell betreuten Formaten und nicht bei zufälligen Einzelterminen. Wer Veranstaltung, Konzert oder Programm in die Suche eingibt, hat hier einen sehr lebendigen Fundort. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Barrierefreiheit, praktische Hinweise und Tipps
Bei der Barrierefreiheit muss man realistisch bleiben: Das Tucherschloss selbst ist wegen der historischen Bauweise für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Einen barrierefreien Zugang gibt es jedoch zum Hirsvogelsaal und zum obersten Parterre des Renaissancegartens. Der Hirsvogelsaal ist außerdem mit einer Induktionsschleife ausgestattet, damit Menschen mit passenden Hörgeräten Konzerte, Lesungen und Vorträge besser verfolgen können. Auch Hunde sind laut Besucherinformation mit Ausnahme von Assistenzhunden nicht erlaubt, und das Haus bietet keine Gastronomie an. Diese Hinweise sind wichtig, weil sie den Besuch planbar machen und Enttäuschungen vor Ort vermeiden. Gerade wer mit Familie, eingeschränkter Mobilität oder einem engen Zeitfenster anreist, profitiert von diesen klaren Angaben. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/informationen-fuer-menschen-mit-behinderung/?utm_source=openai))
Ein praktischer Tipp zum Schluss: Wer einen ruhigen Museumsbesuch mit Gartenblick und guter Erreichbarkeit verbinden möchte, sollte die Öffnungstage bewusst wählen und nach Möglichkeit einen Wochentag mit der Gartenöffnung oder einen regulären Museumstag einplanen. Durch die Tageskarte kann man den Besuch gut mit weiteren Häusern des Museumsverbunds kombinieren. Gerade für Nürnberg-Besucher, die Fotos, Rezensionen und Öffnungszeiten recherchieren, lohnt sich ein genauer Blick auf die offiziellen Angaben, weil das Museum stark saisonal organisiert ist und der Hirsvogelsaal je nach Nutzung auch für Veranstaltungen reserviert sein kann. So lässt sich aus einem einfachen Museumsbesuch leicht ein ganzer Kultur-Nachmittag machen, der historische Tiefe und praktische Planung verbindet. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Quellen:
- Museen der Stadt Nürnberg - Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Öffnungszeiten
- Museen der Stadt Nürnberg - Eintrittspreise
- Museen der Stadt Nürnberg - Adresse und Anfahrt
- Museen der Stadt Nürnberg - Vermietungen im Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Geschichte und Funktion des Anwesens
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Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal | Tickets & Öffnungszeiten
Das Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal gehört zu den eindrucksvollsten Adressen für Renaissance-Atmosphäre in Nürnberg. In der Sebalder Altstadt öffnet sich ein historisches Ensemble, das die Welt der einflussreichen Handelsfamilie Tucher mit Originalausstattung, Kunsthandwerk, Möbeln, Tapisserien und Gemälden vom 15. bis zum 19. Jahrhundert lebendig macht. Das ehemalige Gartenanwesen wurde zwischen 1533 und 1544 errichtet, später im Krieg zerstört und im Museumskontext wieder aufgebaut; heute verbindet es Museum, Festsaal, Renaissancegarten und Veranstaltungsort zu einem Besuchserlebnis, das Kulturgeschichte und Gegenwart klug zusammenführt. Wer nach Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg, Hirsvogelsaal oder Renaissancegarten sucht, findet hier ein Haus, das nicht nur historisch bedeutend ist, sondern auch für Führungen, Konzerte und besondere Anlässe genutzt wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Tickets und Besuchsplanung
Für die Besucherplanung sind die aktuellen Zeiten besonders wichtig. Das Museum mit Hirsvogelsaal und Renaissancegarten ist derzeit montags von 10 bis 15 Uhr, donnerstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dienstags, mittwochs, freitags und samstags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich gibt es vom 7. April bis einschließlich 30. September 2026 die Gartenöffnung Schlossgarten für alle an Dienstag und Mittwoch von 10 bis 19 Uhr, wobei Museum und der im Garten gelegene Hirsvogelsaal an diesen Tagen geschlossen bleiben. Wer also gezielt Fotos, Führungen oder einen entspannten Rundgang plant, sollte die Öffnungstage genau im Blick behalten, denn das Ensemble lebt stark von der Verbindung aus Haus, Saal und Garten. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Auch die Eintrittspreise sind klar strukturiert und für verschiedene Besuchergruppen gut nachvollziehbar. Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Ermäßigte 2,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 7,00 Euro pro Person, und eine Kleingruppenkarte liegt bei 8,00 Euro. Mit einem Aufpreis von 4,00 Euro lässt sich die Eintrittskarte als Tageskarte nutzen, sodass am selben Tag weitere Museen der Stadt Nürnberg besucht werden können. Genau das macht den Besuch für Kulturfans besonders attraktiv: Ein Ticket öffnet nicht nur die Tür zum Tucherschloss, sondern kann auch der Auftakt zu einer kleinen Museumsrunde durch Nürnberg sein. Für Suchanfragen rund um Tickets, Öffnungszeiten und den praktischen Ablauf ist das die wichtigste Orientierung. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/eintrittspreise/?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und Weg zum Museum
Das Museum liegt in der Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg. Die offizielle Anfahrt verweist auf eine gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Bus 36 bis Innerer Laufer Platz, Straßenbahn 8 sowie U2 oder U3 bis Rathenauplatz. Wer aus der Innenstadt kommt, erreicht das Haus bequem zu Fuß und kann den Museumsbesuch gut mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt verbinden. Für Google-Suchen rund um Hirschelgasse Nürnberg, Anfahrt oder Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg sind das die zentralen Praxisdaten, die sofort Orientierung geben und die Anreise deutlich einfacher machen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Mit dem Auto ist die Planung etwas weniger komfortabel, weil das Museum selbst aufgrund der innerstädtischen Lage keine Parkplätze direkt vor dem Gebäude anbietet. Als nahe gelegene Lösung nennt die offizielle Besucherinformation das Parkhaus Sebalder Höfe in der Äußeren Laufer Gasse, 90409 Nürnberg. Dort stehen 307 Plätze zur Verfügung, geöffnet täglich von 6 bis 23 Uhr; die Zufahrt erfolgt über Äußerer Laufer Platz oder Laufertormauer. Für Gäste, die Tickets, Fotos und einen entspannten Aufenthalt kombinieren wollen, ist das wichtig, weil ein kurzer Fußweg durch das Viertel fest zum Besuch dazugehört. Genau dieser Weg durch die Altstadt passt jedoch sehr gut zum Charakter der Location und stimmt bereits auf das historische Ambiente ein. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Hirsvogelsaal, Renaissancegarten und Räume zum Mieten
Der Hirsvogelsaal ist der eigentliche Glanzpunkt des Ensembles. Der querrechteckige Saalbau wurde 1534 von Lienhard Hirsvogel errichtet, sollte der Erholung und Geselligkeit dienen und gilt als eines der herausragenden Renaissanceinterieurs in Nürnberg. Nach Zerstörungen und einer langen Wiederannäherung an das historische Original konnte der Saal im Jahr 2000 erneut fertiggestellt werden. Die offizielle Darstellung betont, dass gerade die künstlerisch einzigartige Ausstattung und die Wiedergewinnung dieses lange vergessenen Kapitels den Ort so besonders machen. Wer nach Hirsvogelsaal Fotos sucht, sucht im Kern genau diese Mischung aus Architektur, Licht und repräsentativer Renaissancekultur, die im Saal und im Garten so eindrucksvoll zusammenkommt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/dauerausstellung/hirsvogelsaal?utm_source=openai))
Rund um den Saal liegt der Renaissancegarten, der heute als Ruheort, Flanierfläche und kulturelle Bühne genutzt wird. Für Veranstaltungen ist das Ensemble flexibel: Der Hirsvogelsaal kann für private und offizielle Anlässe, Hochzeiten, Geburtstage, Firmenjubiläen, Symposien, Konzerte, Lesungen und Vorträge genutzt werden. Laut offizieller Vermietungsseite liegt die zulässige Personenzahl im Festsaal bei maximal 70 Personen mit Tischen und Stühlen, 95 Personen bei Stehempfang und 85 Personen bei Reihenbestuhlung. Das Foyer bietet zusätzlich Platz für bis zu 40 Personen bei Bewirtung und 60 Personen bei Stehempfang. Eine separate Anmietung des Schlossgartens ist nicht möglich, der Saal und der Garten werden zusammen gedacht. Genau diese Kombination aus historischer Würde und praktischer Nutzbarkeit macht die Location für feierliche, private und offizielle Anlässe so interessant. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/angebote/vermietungen/?utm_source=openai))
Geschichte der Tucher, des Anwesens und des Wiederaufbaus
Historisch begann alles mit einer wohlhabenden Nürnberger Patrizierfamilie. Die Tucher bauten sich im 16. Jahrhundert nicht nur wirtschaftliche Macht, sondern auch ein repräsentatives Gartenanwesen auf. Der imposante Sandsteinbau diente ursprünglich nicht als ständiges Wohnhaus, sondern als Ort für sommerliche Gesellschaften und Freizeitvergnügen. Zwischen 1533 und 1544 ließ Lorenz Tucher das Areal zu einem repräsentativen Refugium erweitern. Damit erzählt das Museum nicht bloß Architekturgeschichte, sondern eine Kulturgeschichte von Reichtum, Repräsentation und städtischem Selbstverständnis in der Renaissance. Die Suchbegriffe Museum Tucherschloss, Tucher Familie und Nürnberg treffen hier also den historischen Kern des Ortes, der bis heute in der Substanz des Hauses spürbar bleibt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Im Zweiten Weltkrieg brannte das Schloss bis auf die Grundmauern ab, doch bewegliche Bestände wie Möbel, Gobelins und Dekorationen konnten gerettet werden. Seit 1969 hat dieser Kunstbesitz seinen Platz im wieder aufgebauten Museum Tucherschloss gefunden. Das erklärt, warum der Rundgang bis heute so authentisch wirkt: Viele Objekte, die man sieht, stammen aus dem Besitz der Familie und sind nicht bloß nachträgliche Inszenierung. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die Wohn- und Lebenswelt der Nürnberger Patrizier vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, die das Haus anschaulich vermittelt. Wer das Gebäude betritt, sieht daher nicht nur schöne Räume, sondern eine sorgfältig bewahrte Erinnerung an eine städtische Elite, die Nürnberg wirtschaftlich und kulturell geprägt hat. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Führungen, Konzerte und besondere Veranstaltungen
Zur Sammlung gehören Möbel, Tapisserien, Kunsthandwerk und Gemälde, die den Alltag und den Repräsentationsanspruch der Tucher sichtbar machen. Zu den oft hervorgehobenen Meisterwerken zählen der berühmte Doppelpokal, das Tuchersche Tafelservice von Wenzel Jamnitzer, das gemalte Epitaph der Adelheid Tucher und das Porträt des Hans VI. Tucher aus der Werkstatt von Michael Wolgemut. Im großen Festsaal finden sich zudem Glasfenster mit Darstellungen aus antiken Götter- und Heldensagen, die um 1540 in der Werkstatt des Glasmalers Augustin Hirsvogel gefertigt wurden. Wer also nach Fotos oder nach besonderen Exponaten sucht, findet hier einen Ort, an dem einzelne Objekte die gesamte Erzählung tragen und die Sammlung weit über ein klassisches Heimatmuseum hinaushebt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Auch das Veranstaltungsprogramm ist ein wesentlicher Teil des Profils. Die offizielle Website weist regelmäßig Führungen, Sonderführungen, Kostümführungen mit Katharina Tucher, Konzerte und pädagogische Formate aus. Das Haus ist damit nicht nur Museum, sondern ein aktiver Kulturort. Für spezielle Besuchergruppen gibt es Angebote wie das Projekt Hingeschaut und Mitgemacht oder thematische Rundgänge, die den Hirsvogelsaal und das Leben der Patrizierfamilie aus unterschiedlichen Perspektiven erschließen. Besonders interessant ist, dass die Museumspädagogik über das KPZ organisiert wird; wer eine Führung sucht, landet also direkt bei professionell betreuten Formaten und nicht bei zufälligen Einzelterminen. Wer Veranstaltung, Konzert oder Programm in die Suche eingibt, hat hier einen sehr lebendigen Fundort. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Barrierefreiheit, praktische Hinweise und Tipps
Bei der Barrierefreiheit muss man realistisch bleiben: Das Tucherschloss selbst ist wegen der historischen Bauweise für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Einen barrierefreien Zugang gibt es jedoch zum Hirsvogelsaal und zum obersten Parterre des Renaissancegartens. Der Hirsvogelsaal ist außerdem mit einer Induktionsschleife ausgestattet, damit Menschen mit passenden Hörgeräten Konzerte, Lesungen und Vorträge besser verfolgen können. Auch Hunde sind laut Besucherinformation mit Ausnahme von Assistenzhunden nicht erlaubt, und das Haus bietet keine Gastronomie an. Diese Hinweise sind wichtig, weil sie den Besuch planbar machen und Enttäuschungen vor Ort vermeiden. Gerade wer mit Familie, eingeschränkter Mobilität oder einem engen Zeitfenster anreist, profitiert von diesen klaren Angaben. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/informationen-fuer-menschen-mit-behinderung/?utm_source=openai))
Ein praktischer Tipp zum Schluss: Wer einen ruhigen Museumsbesuch mit Gartenblick und guter Erreichbarkeit verbinden möchte, sollte die Öffnungstage bewusst wählen und nach Möglichkeit einen Wochentag mit der Gartenöffnung oder einen regulären Museumstag einplanen. Durch die Tageskarte kann man den Besuch gut mit weiteren Häusern des Museumsverbunds kombinieren. Gerade für Nürnberg-Besucher, die Fotos, Rezensionen und Öffnungszeiten recherchieren, lohnt sich ein genauer Blick auf die offiziellen Angaben, weil das Museum stark saisonal organisiert ist und der Hirsvogelsaal je nach Nutzung auch für Veranstaltungen reserviert sein kann. So lässt sich aus einem einfachen Museumsbesuch leicht ein ganzer Kultur-Nachmittag machen, der historische Tiefe und praktische Planung verbindet. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Quellen:
- Museen der Stadt Nürnberg - Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Öffnungszeiten
- Museen der Stadt Nürnberg - Eintrittspreise
- Museen der Stadt Nürnberg - Adresse und Anfahrt
- Museen der Stadt Nürnberg - Vermietungen im Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Geschichte und Funktion des Anwesens
Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal | Tickets & Öffnungszeiten
Das Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal gehört zu den eindrucksvollsten Adressen für Renaissance-Atmosphäre in Nürnberg. In der Sebalder Altstadt öffnet sich ein historisches Ensemble, das die Welt der einflussreichen Handelsfamilie Tucher mit Originalausstattung, Kunsthandwerk, Möbeln, Tapisserien und Gemälden vom 15. bis zum 19. Jahrhundert lebendig macht. Das ehemalige Gartenanwesen wurde zwischen 1533 und 1544 errichtet, später im Krieg zerstört und im Museumskontext wieder aufgebaut; heute verbindet es Museum, Festsaal, Renaissancegarten und Veranstaltungsort zu einem Besuchserlebnis, das Kulturgeschichte und Gegenwart klug zusammenführt. Wer nach Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg, Hirsvogelsaal oder Renaissancegarten sucht, findet hier ein Haus, das nicht nur historisch bedeutend ist, sondern auch für Führungen, Konzerte und besondere Anlässe genutzt wird. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Öffnungszeiten, Tickets und Besuchsplanung
Für die Besucherplanung sind die aktuellen Zeiten besonders wichtig. Das Museum mit Hirsvogelsaal und Renaissancegarten ist derzeit montags von 10 bis 15 Uhr, donnerstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Dienstags, mittwochs, freitags und samstags bleibt das Museum geschlossen. Zusätzlich gibt es vom 7. April bis einschließlich 30. September 2026 die Gartenöffnung Schlossgarten für alle an Dienstag und Mittwoch von 10 bis 19 Uhr, wobei Museum und der im Garten gelegene Hirsvogelsaal an diesen Tagen geschlossen bleiben. Wer also gezielt Fotos, Führungen oder einen entspannten Rundgang plant, sollte die Öffnungstage genau im Blick behalten, denn das Ensemble lebt stark von der Verbindung aus Haus, Saal und Garten. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Auch die Eintrittspreise sind klar strukturiert und für verschiedene Besuchergruppen gut nachvollziehbar. Erwachsene zahlen 7,50 Euro, Ermäßigte 2,50 Euro, Gruppen ab 15 Personen 7,00 Euro pro Person, und eine Kleingruppenkarte liegt bei 8,00 Euro. Mit einem Aufpreis von 4,00 Euro lässt sich die Eintrittskarte als Tageskarte nutzen, sodass am selben Tag weitere Museen der Stadt Nürnberg besucht werden können. Genau das macht den Besuch für Kulturfans besonders attraktiv: Ein Ticket öffnet nicht nur die Tür zum Tucherschloss, sondern kann auch der Auftakt zu einer kleinen Museumsrunde durch Nürnberg sein. Für Suchanfragen rund um Tickets, Öffnungszeiten und den praktischen Ablauf ist das die wichtigste Orientierung. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/eintrittspreise/?utm_source=openai))
Anfahrt, Parken und Weg zum Museum
Das Museum liegt in der Hirschelgasse 9-11, 90403 Nürnberg. Die offizielle Anfahrt verweist auf eine gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr: Bus 36 bis Innerer Laufer Platz, Straßenbahn 8 sowie U2 oder U3 bis Rathenauplatz. Wer aus der Innenstadt kommt, erreicht das Haus bequem zu Fuß und kann den Museumsbesuch gut mit einem Spaziergang durch die historische Altstadt verbinden. Für Google-Suchen rund um Hirschelgasse Nürnberg, Anfahrt oder Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal Nürnberg sind das die zentralen Praxisdaten, die sofort Orientierung geben und die Anreise deutlich einfacher machen. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Mit dem Auto ist die Planung etwas weniger komfortabel, weil das Museum selbst aufgrund der innerstädtischen Lage keine Parkplätze direkt vor dem Gebäude anbietet. Als nahe gelegene Lösung nennt die offizielle Besucherinformation das Parkhaus Sebalder Höfe in der Äußeren Laufer Gasse, 90409 Nürnberg. Dort stehen 307 Plätze zur Verfügung, geöffnet täglich von 6 bis 23 Uhr; die Zufahrt erfolgt über Äußerer Laufer Platz oder Laufertormauer. Für Gäste, die Tickets, Fotos und einen entspannten Aufenthalt kombinieren wollen, ist das wichtig, weil ein kurzer Fußweg durch das Viertel fest zum Besuch dazugehört. Genau dieser Weg durch die Altstadt passt jedoch sehr gut zum Charakter der Location und stimmt bereits auf das historische Ambiente ein. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/adresse-anfahrt?utm_source=openai))
Hirsvogelsaal, Renaissancegarten und Räume zum Mieten
Der Hirsvogelsaal ist der eigentliche Glanzpunkt des Ensembles. Der querrechteckige Saalbau wurde 1534 von Lienhard Hirsvogel errichtet, sollte der Erholung und Geselligkeit dienen und gilt als eines der herausragenden Renaissanceinterieurs in Nürnberg. Nach Zerstörungen und einer langen Wiederannäherung an das historische Original konnte der Saal im Jahr 2000 erneut fertiggestellt werden. Die offizielle Darstellung betont, dass gerade die künstlerisch einzigartige Ausstattung und die Wiedergewinnung dieses lange vergessenen Kapitels den Ort so besonders machen. Wer nach Hirsvogelsaal Fotos sucht, sucht im Kern genau diese Mischung aus Architektur, Licht und repräsentativer Renaissancekultur, die im Saal und im Garten so eindrucksvoll zusammenkommt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/dauerausstellung/hirsvogelsaal?utm_source=openai))
Rund um den Saal liegt der Renaissancegarten, der heute als Ruheort, Flanierfläche und kulturelle Bühne genutzt wird. Für Veranstaltungen ist das Ensemble flexibel: Der Hirsvogelsaal kann für private und offizielle Anlässe, Hochzeiten, Geburtstage, Firmenjubiläen, Symposien, Konzerte, Lesungen und Vorträge genutzt werden. Laut offizieller Vermietungsseite liegt die zulässige Personenzahl im Festsaal bei maximal 70 Personen mit Tischen und Stühlen, 95 Personen bei Stehempfang und 85 Personen bei Reihenbestuhlung. Das Foyer bietet zusätzlich Platz für bis zu 40 Personen bei Bewirtung und 60 Personen bei Stehempfang. Eine separate Anmietung des Schlossgartens ist nicht möglich, der Saal und der Garten werden zusammen gedacht. Genau diese Kombination aus historischer Würde und praktischer Nutzbarkeit macht die Location für feierliche, private und offizielle Anlässe so interessant. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/angebote/vermietungen/?utm_source=openai))
Geschichte der Tucher, des Anwesens und des Wiederaufbaus
Historisch begann alles mit einer wohlhabenden Nürnberger Patrizierfamilie. Die Tucher bauten sich im 16. Jahrhundert nicht nur wirtschaftliche Macht, sondern auch ein repräsentatives Gartenanwesen auf. Der imposante Sandsteinbau diente ursprünglich nicht als ständiges Wohnhaus, sondern als Ort für sommerliche Gesellschaften und Freizeitvergnügen. Zwischen 1533 und 1544 ließ Lorenz Tucher das Areal zu einem repräsentativen Refugium erweitern. Damit erzählt das Museum nicht bloß Architekturgeschichte, sondern eine Kulturgeschichte von Reichtum, Repräsentation und städtischem Selbstverständnis in der Renaissance. Die Suchbegriffe Museum Tucherschloss, Tucher Familie und Nürnberg treffen hier also den historischen Kern des Ortes, der bis heute in der Substanz des Hauses spürbar bleibt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Im Zweiten Weltkrieg brannte das Schloss bis auf die Grundmauern ab, doch bewegliche Bestände wie Möbel, Gobelins und Dekorationen konnten gerettet werden. Seit 1969 hat dieser Kunstbesitz seinen Platz im wieder aufgebauten Museum Tucherschloss gefunden. Das erklärt, warum der Rundgang bis heute so authentisch wirkt: Viele Objekte, die man sieht, stammen aus dem Besitz der Familie und sind nicht bloß nachträgliche Inszenierung. Besonders wichtig ist dabei der Blick auf die Wohn- und Lebenswelt der Nürnberger Patrizier vom 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, die das Haus anschaulich vermittelt. Wer das Gebäude betritt, sieht daher nicht nur schöne Räume, sondern eine sorgfältig bewahrte Erinnerung an eine städtische Elite, die Nürnberg wirtschaftlich und kulturell geprägt hat. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/das-tucherschloss/zur-geschichte-und-funktion-des-anwesens/?utm_source=openai))
Führungen, Konzerte und besondere Veranstaltungen
Zur Sammlung gehören Möbel, Tapisserien, Kunsthandwerk und Gemälde, die den Alltag und den Repräsentationsanspruch der Tucher sichtbar machen. Zu den oft hervorgehobenen Meisterwerken zählen der berühmte Doppelpokal, das Tuchersche Tafelservice von Wenzel Jamnitzer, das gemalte Epitaph der Adelheid Tucher und das Porträt des Hans VI. Tucher aus der Werkstatt von Michael Wolgemut. Im großen Festsaal finden sich zudem Glasfenster mit Darstellungen aus antiken Götter- und Heldensagen, die um 1540 in der Werkstatt des Glasmalers Augustin Hirsvogel gefertigt wurden. Wer also nach Fotos oder nach besonderen Exponaten sucht, findet hier einen Ort, an dem einzelne Objekte die gesamte Erzählung tragen und die Sammlung weit über ein klassisches Heimatmuseum hinaushebt. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Auch das Veranstaltungsprogramm ist ein wesentlicher Teil des Profils. Die offizielle Website weist regelmäßig Führungen, Sonderführungen, Kostümführungen mit Katharina Tucher, Konzerte und pädagogische Formate aus. Das Haus ist damit nicht nur Museum, sondern ein aktiver Kulturort. Für spezielle Besuchergruppen gibt es Angebote wie das Projekt Hingeschaut und Mitgemacht oder thematische Rundgänge, die den Hirsvogelsaal und das Leben der Patrizierfamilie aus unterschiedlichen Perspektiven erschließen. Besonders interessant ist, dass die Museumspädagogik über das KPZ organisiert wird; wer eine Führung sucht, landet also direkt bei professionell betreuten Formaten und nicht bei zufälligen Einzelterminen. Wer Veranstaltung, Konzert oder Programm in die Suche eingibt, hat hier einen sehr lebendigen Fundort. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss?utm_source=openai))
Barrierefreiheit, praktische Hinweise und Tipps
Bei der Barrierefreiheit muss man realistisch bleiben: Das Tucherschloss selbst ist wegen der historischen Bauweise für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Einen barrierefreien Zugang gibt es jedoch zum Hirsvogelsaal und zum obersten Parterre des Renaissancegartens. Der Hirsvogelsaal ist außerdem mit einer Induktionsschleife ausgestattet, damit Menschen mit passenden Hörgeräten Konzerte, Lesungen und Vorträge besser verfolgen können. Auch Hunde sind laut Besucherinformation mit Ausnahme von Assistenzhunden nicht erlaubt, und das Haus bietet keine Gastronomie an. Diese Hinweise sind wichtig, weil sie den Besuch planbar machen und Enttäuschungen vor Ort vermeiden. Gerade wer mit Familie, eingeschränkter Mobilität oder einem engen Zeitfenster anreist, profitiert von diesen klaren Angaben. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/informationen-fuer-menschen-mit-behinderung/?utm_source=openai))
Ein praktischer Tipp zum Schluss: Wer einen ruhigen Museumsbesuch mit Gartenblick und guter Erreichbarkeit verbinden möchte, sollte die Öffnungstage bewusst wählen und nach Möglichkeit einen Wochentag mit der Gartenöffnung oder einen regulären Museumstag einplanen. Durch die Tageskarte kann man den Besuch gut mit weiteren Häusern des Museumsverbunds kombinieren. Gerade für Nürnberg-Besucher, die Fotos, Rezensionen und Öffnungszeiten recherchieren, lohnt sich ein genauer Blick auf die offiziellen Angaben, weil das Museum stark saisonal organisiert ist und der Hirsvogelsaal je nach Nutzung auch für Veranstaltungen reserviert sein kann. So lässt sich aus einem einfachen Museumsbesuch leicht ein ganzer Kultur-Nachmittag machen, der historische Tiefe und praktische Planung verbindet. ([museen.nuernberg.de](https://museen.nuernberg.de/tucherschloss/besucherinformation/oeffnungszeiten/?utm_source=openai))
Quellen:
- Museen der Stadt Nürnberg - Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Öffnungszeiten
- Museen der Stadt Nürnberg - Eintrittspreise
- Museen der Stadt Nürnberg - Adresse und Anfahrt
- Museen der Stadt Nürnberg - Vermietungen im Tucherschloss und Hirsvogelsaal
- Museen der Stadt Nürnberg - Geschichte und Funktion des Anwesens
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